Österreich ist ein kleines Land, dafür aber hat es eine Vielzahl an Musikern, Bands und auch an verschiedensten Musikrichtungen zu bieten. Viele Stars, die es auch über die Grenzen Österreichs hinweg zur Berühmtheit gebracht haben, sind leider bereits tot. So wie Falco, dessen bürgerlicher Namen Johann Hölzel war und der mit seinem Hit Amadeus sogar die amerikanischen Charts stürmte. Auch der große Georg Danzer oder der melancholische Ludwig Hirsch weilen nicht mehr unter uns.

Dafür erobern neue Stars die Herzen der Fans. Bilderbuch und Wanda erschienen vor einigen Jahren auf der Bildfläche und spielen ausgezeichnet guten Wohlfühl-Indie-Rock, der nicht nur den Jungen gefällt. Und auch in Deutschland und in der Schweiz haben sie sich bereits einen Namen gemacht. Vertreter des Wiener Lied Genres wie 5/8er in Ehren, Der Nino aus Wien oder Ernst Molden dürfen heute auf keinem Open-Air-Konzert fehlen und kommen auch bei der ein bisschen älteren Generation gut an. Mit dem Volks-Rock’n’Roller und Schlagersänger Andreas Gabalier, der wiederum ein eigenes Phänomen ist, hat Österreich seine eigene “Helene Fischer”.

Was die Zukunft noch bringen wird, wird sich zeigen. Rapper wie Left Boy, der Sohn des österreichischen Künstlers Andre Heller, erobern den Musikmarkt. Junge, schlimme Buben wie der ehemalige Jusstudent Money Boy oder der Schulabbrecher Yung Hurn versetzen Eltern in Angst und Schrecken, wenn ihre pubertierenden Kids mit dieser Musik von Menschen, die Drogen verharmlosen und mit rüpelaftem Auftreten die Kids verzücken, daherkommen.

Bands wie Parov Stelar haben es bereits zu Weltruhm gemacht und füllen vor allem europaweit sämtliche Konzerthallen.