Die österreichische Popmusik kann sich auch international sehen lassen. Mit Vertretern wie Falco, Reinhard Fendrich, Wolfgang Ambros oder Georg Danzer und Ludwig Hirsch stehen sie internationen Popstars um nichts nach.

Vor allem Falco, mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel, hat es bereits zu Lebzeiten zu Weltruhm gebracht. Dieser Ruhm hat ihn leider auch ruiniert. 2018 wurde sein 20. Todestag begangen. 1998 verunglückte er in der Dominikanischen Republik tödlich mit seinem Auto. Er starb jung; ein paar Tage später hätte er erst seinen 41. Geburtstag gefeiert. Falco war einer der umstrittensten Popstars Österreichs. Seine Anfangszeiten verbrachte er in der Skandalband Dradiwaberl. Mit seinem ersten Solohit “Ganz Wien” erreichte er den Durchbruch. Bald darauf folgte sein Superhit “Amadeus”, mit dem er seine internationale Karriere auch in den USA begann. Der österreichische Austropopper benannte sich nach dem deutschen Schispringer Falko Weißpflog.

Reinhard Fendrich, geboren 1955 in Wien, wurde mit Hits wie “Macho Macho”, “Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen” oder mit “I am from Austria” berühmt. Bekanntheit erlangte auch er weit über die österreichischen Grenzen hinaus.

Leider auch schon tot sind die begnadeten österreichischen Originale Ludwig Hirsch und Georg Danzer.

Ludwig Hirsch starb 2011 an den Folgen von Lungenkrebs. Da dieser als unheilbar galt, setzte er seinem Leben selbst ein Ende. “Gel du mogst mi”, oder “Sternderl schauen” zählen zu seinen berühmtesten kommerziellen Erfolgen. Mit Liedern wie “Geh spuck den Schnuller aus” oder “Die Omama” sang er sich in die Herzen der eingefleischen Fans, die vor allem seinen Sarksmus und seine Melancholie liebten.

Georg Danzer verstarb im Jahr 2007, ebenfalls an Lungenkrebs.

Lieder wie “Das Lieb vom Tschurifetzen”, “Heit bin i wieda fett wia a Radierer” oder “Der Vorstadtcasanova” kannten oft nur eingefleischte Fans, die ihn gerade deshalb besonders liebten. Seine berühmtesten alltagstauglichen Hits waren beispielsweise “Jö schau”, “Hupf in Gatsch”, “Weiße Pferde” oder “Mama bitte wan ned”.